Im Unterschied zu den normalen Anzeigen, die Du selbst an bestimmten Stellen platzierst und auch eine Möglichkeit hast, die Größe zu bestimmen, übernimmt bei den automatischen Anzeigen Google diese Auswahl. Sie werden an beliebigen Stellen auf Deiner Seite ausgespielt. Das hat Vor- und Nachteile. Mache einfach einige Tests, und schau, wo die Grenze zwischen optimaler Monetarisierung und zu vielen nervigen Anzeigen ist.

Welche Formate gibt es bei den automatischen Anzeigen?

In-Page-Anzeigen

In-Page-Anzeigen sind „normale“ AdSense-Anzeigen, die in diesem Fall von Google selbständig auf Deiner Seite platziert sind. Das hat den Vorteil, dass die Anzeigen normalerweise höhere Klickraten aufweisen und somit mehr Umsatz bringen als fest platzierte. Der Nachteil ist jedoch, dass sich diese automatischen Platzierungen teilweise sehr negativ auf das Layout der Seite auswirken und für den Lesefluss an wirklich ungünstigen Stellen platziert werden. Experimentiert hier ein bisschen rum, wie viele In-Page-Anzeigen Eure Seite verkraften kann.

Eine Unterkategorie der In-Page-Anzeigen sind die Multiplex-Anzeigen, hier werden mehrere Anzeigen eines Anzeigenblocks in einer Anzeige in einem Raster ausgeliefert.

Ankeranzeigen

Ankeranzeigen sind kleine Anzeigen am oberen oder unteren Bildschirmrand, die sich über die Seite legen, aber weggeklickt werden können. Dieses Anzeigenformat wird vor allem auf mobilen Seiten ausgespielt.

Vignettenanzeigen

Vignettenanzeigen werden auch Overlay-Anzeigen genannt, sie werden beim Wechsel von einer Unterseite auf eine andere als Pop-Up auf der Seite ausgespielt.

Vorteile und Nachteile der automatischen Anzeigen

Vorteile:

  • Automatische Anzeigen machen es wirklich einfach Google AdSense-Anzeigen auf der Seite zu platzieren.
  • Zuviele Anzeigen an den falschen Orten? Google kann Dich in diesem Fall nicht abstrafen, denn die Anzeigen wurden automatisch von Google selbst platziert.
  • Die Platzierungen werden laufend angepasst und damit optimiert.
  • Google errechnet die optimalen Platzierungen und steigert damit Deinen Umsatz.

Nachteile:

  • Die Anzeigenplatzierung ist auf Designsicht oft wirklich ungünstig.
  • Du hast keinen Einfluss auf den Ort, wo die Anzeigen ausgespielt werden und wie viele Anzeigen es genau sind.
  • Google berücksichtigt bei der Platzierung zwar andere AdSense-Anzeigen, die Du bereits manuell eingebaut hast, aber keine anderen Anzeigen. Wenn Du also Affiliate-Anzeigen von anderen Netzwerken verwendest, achte genau darauf, dass Du nicht aus Versehen eine Anzeigenwüste schaffst.

Automatische Anzeigen auf der AdSense Seite einrichten

Um die automatischen Anzeigen auf Deiner Seite zu aktivieren, loggst Du Dich zunächst in Deinem AdSense-Konto ein und gehst links in der Spalte auf Anzeigen und klickst dann rechts außen neben Deiner Domain auf das Stiftchen, dann kommst Du auf die Vorschau der Anzeigeneinstellungen und siehst rechts außen Anzeigeneinstellungen – Automatische Anzeigen. Hier aktivierst Du nun, die Ausgabe von automatischen Anzeigen.

Screenshot: google.de/adsense

Weiter geht es mit den Anzeigenformaten:

Screenshot: google.de/adsense

Hier kannst Du auswählen, welche Anzeigen-Formate (s.o.) auf Deiner Seite ausgegeben werden:

  • In-Page-Anzeigen
    und als Unterkategorie Multiplex-Anzeigen
  • Ankeranzeigen
  • Vignettenanzeigen

Außerdem kannst Du die Anzahl der Anzeigen mit Hilfe eines Schieberegelers zwischen Minimum und Maximum einstellen. Wir empfehlen hier eher zurückhaltend zu sein und den Schieberegler keinsfalls über die Hälfte hinauszubewegen. Seiten mit zu vielen Anzeigen werden einfach zu unangenehm.

Und schließlich kannst Du einzelne Seiten ausschließen, auf denen dann keine Anzeigen ausgespielt werden. Das kann unterschiedliche Gründe haben, beispielsweise kannst Du einfach Deine Startseite dadurch clean halten.

Screenshot: google.de/adsense

Seiten ausschließen

Wenn Ihr auf bestimmten Unterseiten oder etwa der Startseite keine automatischen Anzeigen ausspielen wollt, könnt Ihr dies über „Ausgeschlossene Seiten“ einstellen. Hier einfach die URL eintragen, die ausgeschlossen werden soll. Außerdem müsst Ihr angeben, ob nur diese URL ausgeschlossen werden soll, oder auch alle URLs, die in der Hierarchie unter dieser URL stehen.

Screenshot: google.de/adsense

Den Anzeigen Code auf dem Blog einbinden

Damit die Anzeigen nun auf Deiner Seite ausgespielt werden, muss Du ein Code-Schnipsel in den Head-Bereich Deiner Webseite einbinden. Du kannst den Code direkt unter Anzeigen abrufen.

Screenshot: google.de

Kopiere den Code und füge ihn auf Deinem Blog in den Quelltext zwischen <head> und </head> ein. In WordPress geht das am leichtesten mit einem Plugin, z.B. mit dem Plugin Header, Footer and Injections. Installiere und aktiviere das Plugin, anschließend findest Du unter Einstellungen in der rechten Menuleiste den Punkt „Header and Footer“. Hier kannst Du unter dem Reiter „Header and Footer“ Deinen Code einbinden. Nun kann es bis zu einer Stunde dauern, bis die Anzeigen ausgespielt werden.

Du bist generell interessiert am Thema Adsense? Hier findest Du alle Artikel zum Thema.

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